Von der Zukunft her . . .

  1. Was in Ihrem Leben und in Ihrer Arbeit geht jetzt zu Ende und was will neu geboren werden
  2. Wer waren Ihre „Schutzengel“, also die Menschen, die Ihnen geholfen haben, Ihr Potenzial voll auszuschöpfen?
  3. Wo fühlen Sie, in diesem Augenblick, dass sich eine zukünftige Möglichkeit eröffnet?
  4. Was an Ihrer Arbeit und/oder an Ihrem Privatleben frustriert sie am meisten?
  5. Welches sind Ihre wichtiigsten Energiequellen? Was lieben Sie?
  6. Beobachten Sie sich selbst von oben, wie aus einem Hubschrauber. Was versuchen Sie in diesem Stadium Ihrer beruflichen und persönlichen Lebensreise gerade zu tun?
  7. Betrachten Sie den Weg Ihrer Gemeinschaft / Organisation / kollektiven Bewegung einmal von oben. Was versuchen Sie im gegenwärtigen Stadium Ihres gemeinsamen Weges zu tun?
  8. Welche Fragen müssen Sie sich angesichts Ihrer Antworten auf die obigen Fragen jetzt stellen?
  9. Betrachten Sie Ihre gegenwärtige Situation aus der Perspektive, die Sie selbst als junger Mensch, zu Beginn Ihrer Lebensreise hatten. Was hat Ihnen dieser junge Mensch zu sagen?
  10. Stellen Sie sich vor, Sie könnten zu den letzten Minuten Ihres Lebens vorspulen, den Augenblick, wo es für Sie Zeit ist, weiterzuziehen. Was würden Sie in diesem Augenblick gern sehen? Welchen Fußabdruck möchten Sie auf diesem Planeten hinterlassen?
  11. Welchen Rat würde Ihr Zukunft-Selbst Ihrem heutigen Selbst von jenem in der Zukunft liegenden Blickwinkel aus erteilen?
  12. Kehren Sie jetzt zu der Gegenwart zurück und kristallisieren Sie, was Sie gern schaffen würden: Ihre Vision und Intension für die nächsten drei bis fünf Jahre. Welche Vision, welche Absichten haben Sie in Bezug auf sich selbst und Ihre Arbeit? Welches sind die wichtigsten Elemente der Zukunft, die Sie in Ihrem persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben erschaffen möchten? Beschreiben Sie die Bilder und Elemente, die Ihnen in den Sinn kommen. Je konkreter, deso besser..
  13. Was müssen Sie loslassen, um Ihre Vision zu verwirklichen? Was ist das Alte, das sterben muss? Welche „alten Häute“ (Verhaltensweisen, Denkgewohnheiten usw.) müssen Sie abstreifen?
  14. Wenn Sie in den nächsten drei Monaten einen Prototyp erstellen müssten – einen Mikkriokosmos der angepeilten Zukunft, durch den Siie „das Neue“ durch konkretes Tun entdecken könnten – , wie würde dieser Prototyp aussehen?
  15. Wer kann Ihnen dabei helfen, Ihre höchsten Zukunftsmöglichkeiten zu verwirklichen? Welche Menschen könnten Ihre wichtigsten Helfer und Partner sein?
  16. Falls Sie Ihre höchste Intension Wirklichkeit werden lassen, was wären die ersten praktischen Schritte, die Sie in den nächsten drei Tagen unternehmen würden?

C. Otto Scharmer, Katrin Käufer „Von der Zukunft her führen“, Carl-Auer Verlag, 2014,  Seite 204, 205